Warum PR?

Den Bekanntheitsgrad steigern, die Arbeitgebermarke stärken, sich als Thought Leader positionieren – die Motive für den Einsatz von PR sind verschieden. Die grundsätzliche Hoffnung: Wertsteigerung durch Kommunikation – sowohl finanziell als auch ideell. Wie geht gute PR? Für den messbaren Kommunikationserfolg braucht es Know-how, Professionalität, Ideenreichtum, Kontakte und Effizienz. Außerdem eine klug verzahnte Kombination aus langfristigen Zielen und kreativen Ideen.

Wie finde ich (m)eine PR-Agentur?

Zugegeben: Es ist keinesfalls leicht, die richtige Agentur zu finden. Und es dauert auch grundsätzlich einige Zeit, bis sich beide Seiten voll und ganz aufeinander eingestellt haben. Aber die Suche lohnt sich und folgende 10 Kriterien sollen die Auswahl erleichtern:

1. Universalfachmann vs. Branchengenie

Kommen Sie aus dem B2B- oder B2C-Bereich? Erfordert Ihr Produkt oder Service hochspezifisches Branchenwissen? Nur weil eine Agentur erfolgreich alle nennenswerten Spirituosen-Hersteller vermarktet, heißt das nicht, dass Sie als Software-Anbieter oder Energiedienstleister dort gleichermaßen gut aufgehoben sind.

2. Strategie-Coach vs. Vorlagen-Verwandler

Möglicherweise wissen Sie genau, wo Sie hin wollen. Dennoch wird Ihnen eine gute Agentur beratend als Sparring Partner zur Seite stehen. Die Agentur kennt Ihre Themen, Medien und Branchentrends und hilft Ihnen bei der optimalen Ausarbeitung von Story und Strategie. Ob Sie die Ratschläge annehmen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

3. Weltherrscher vs. Marktherrscher

Sie möchten international PR machen? Ein Global Player mag zwar mit etlichen Niederlassungen weltweit, hunderten Mitarbeitern und vereinheitlichten Strukturen aufwarten, doch auch eine kleinere Agentur mit internationalem Partnernetzwerk hat Vorteile: individuelle Dienstleister, die lokale Anforderungen und Besonderheiten ihres jeweiligen Landes und der Märkte besonders gut kennen und flexibel agieren können.

4. Triangel-Spieler vs. Konzert-Pianist

Hätten Sie gerne den schnellen und kurzen Ruhm oder wollen Sie Ihre Kunden und Partner dauerhaft von Ihrem Können begeistern? Eine gute Agentur erarbeitet mit Ihnen eine langfristig wirksame Strategie und verknüpft bewährte Marketingstrategien mit PR-Maßnahmen. Kreative Ideen sind wichtig, solides PR-Handwerk aber auch.

5. Ins-Schwarze-Treffer vs. News-Konfetti-Werfer

Genau zielen statt wahllos streuen. Eine gute Agentur weiß, wie sie Ihre Story erzählen oder Ihr Produkt erklären muss, um genau die „Influencer“ zu erreichen, die für Sie relevant sind: Kunden, Medien, Märkte, Partner. Zudem verfügt sie über die entsprechenden Kontakte und kann abschätzen, wen die Story interessieren wird.

6. Twitter-König vs. Print-Journalist

Haben Sie eine Social Media-Strategie? Wenn nicht, wird es Zeit. Heutzutage können Sie weder als ernstzunehmender Wettbewerber, noch als Arbeitgeber darauf verzichten. Das heißt aber nicht, dass die klassische PR überholt ist. Eine gute Agentur verknüpft beides zu einer klug verzahnten Content-Marketing-Gesamtstrategie für das Unternehmen. Und kennt die spezifischen Anforderungen der einzelnen Medien und Kanäle.

7. Billig-Flieger vs. Überflieger

Seien Sie kritisch, wenn es um die Angebotsstruktur geht. Teurere Agenturen sind ihr Geld oft wert. Eine klare Preis-Leistungs-Kommunikation verrät Ihnen, welche Leistungen Sie für Ihr Geld genau erwarten dürfen. Undurchsichtige Leistungspakete erscheinen auf den ersten Blick vielleicht günstiger, enthalten am Ende aber auch oft heiße Luft – Frustpotential!

8. Marktschreier vs. Dialogtreiber

Ihre Agentur muss nicht nur gute Schreiber und Erzähler vorweisen, sondern auch gute Zuhörer. Achten Sie darauf, ob die Agentur kluge Fragen stellt. Zunächst geht es nämlich um Ihre Ziele und Herausforderungen und die Bedürfnisse des Marktes – erst im zweiten Schritt ist es an der Agentur, sich kreativ einzubringen. Und dazu gehört auch, die Strategie und die Maßnahmen immer wieder flexibel und individuell auf Ihre aktuelle Situation anzupassen.

9. Newcomer vs. PR-Senior

Junge Agenturen gelten als besonders innovativ und ideengeladen; gestandene Agenturen bestenfalls als be-, schlimmstenfalls als rückständig. Agenturen, die sich schon lange am Markt behaupten können, haben aber bewiesen, dass sie Trends erkennen und antizipieren können. Achten Sie im Vorfeld der Agenturauswahl auf persönliche Empfehlungen und Kundenstimmen sowie messbare Erfolge der Agentur.

10. Auf-den-Punkt-Bringer vs. Durch-die-Blume-Sager

Selbst mit der besten Agentur lässt sich nur schwer arbeiten, wenn es menschlich nicht passt. Vor allem mit Ihren Ansprechpartnern müssen Sie persönlich gut zurechtkommen – denn eine solch enge Zusammenarbeit bringt Herausforderungen mit sich und die lassen sich mit einem sympathischen Gegenüber schlichtweg leichter aus der Welt räumen.

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