Manchmal klaffen Schein und Sein auseinander. Wenn Arbeitgeberkommunikation realitätsfern inszeniert wird, werden begeisterte Bewerber schnell zu frustrierten Mitarbeitern. Mit der Maisberger Employer Journey verhindern Sie so ein böses Erwachen.

Internes und externes Employer Branding soll keine Märchen erzählen!

Multikulturell, hohe Flexibilität und innovativ: So hatte sich die neue Führungskraft eines IT-Unternehmens den neuen Job vorgestellt. Was ist nach fünf Wochen davon geblieben? „Nicht viel“, findet der neue Mitarbeiter und denkt enttäuscht an die Versprechungen des neuen Arbeitgebers zurück. Jetzt sitzt er mit seinen hauptsächlich männlichen, deutschen Kollegen täglich von acht bis 16 Uhr an 08/15-Technik. Was ist schief gegangen? Das Problem liegt auf der Hand:  Das, was nach außen kommuniziert wurde (externes Employer Branding), wird nach innen (internes Employer Branding) nicht gelebt. Dabei ist Authentizität die wichtigste Voraussetzung für  ein konsistent positives Arbeitgeberimage. Schließlich gilt es, Bewerber und Mitarbeiter gleichermaßen zu überzeugen. Daher betrachten wir internes und externes Employer Branding nicht als zwei voneinander getrennte Welten, sondern als zwei Seiten einer Medaille.

Wie unterscheiden sich externes uns internes Employer Branding?

Die Begrifflichkeiten auf einen Blick!

  Externes Employer Branding Internes Employer Branding
Wie wirkt Employer Branding? Es positioniert Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber Es macht Mitarbeiter zu begeisterten Markenbotschaftern
Wen will man erreichen? Kandidaten & Bewerber Mitarbeiter
Welches Meta-Ziel wird verfolgt? Mitarbeitergewinnung Mitarbeiterbindung
Was kann eine authentische Employer Brand leisten?
  • Bekanntheit als Arbeitgeber steigern
  • Marke schärfen
  • Abheben vom Wettbewerb
  • Identifikation hervorrufen
  • Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter steigern
  • Commitment der Arbeitnehmer stärken

Interne und externe Employer Branding-Maßnahmen verfolgen vor allem ein Ziel: Die zuvor definierte Arbeitgebermarke (Employer Brand) erlebbar zu machen. Um Markenerlebnisse zu (er-)schaffen, die die gewünschte Zielgruppe erreichen, muss zuerst eine Touchpoint-Analyse erfolgen. Es gilt also die Kontaktpunkte zu definieren, an denen Marke und Kandidat/Bewerber bzw. Mitarbeiter „aufeinander treffen“. Ganz klassisch passiert das beispielsweise während des Bewerbungsprozesses  –  wenn Kandidaten Ihre Stellenanzeige lesen oder die erste Kommunikation mit dem Unternehmen nach dem Eingang der Bewerbungsunterlagen erfolgt.

Wir berücksichtigen bei der Maisberger Employer Branding Journey drei unterschiedliche Phasen, in denen Kandidaten und Mitarbeiter mit der Employer Brand in Berührung kommen:

  • Mitarbeiter finden,
  • Mitarbeiter gewinnen und
  • Mitarbeiter binden

In den ersten beiden Phasen setzen wir mit externen Employer Branding Maßnahmen an, während die letzte Phase („Mitarbeiter binden“) die interne Arbeitgeberkommunikation fokussiert. Für das gemeinsame Dach der internen und externen Maßnahmen sorgt unsere einheitliche Strategie für die Arbeitgeberkommunikation.

 

Die Arbeitgebermarke erlebbar machen – Employer Branding für Bewerber und Mitarbeiter- human-centered-communications

Unsere Employer Branding Journey fokussiert externes und internes Employer Branding gleichermaßen

Externes Employer Branding: Präsentieren Sie sich als Arbeitgeber

Beim externen Employer Branding treten potenzielle Kandidaten hauptsächlich in den Phasen „Mitarbeiter finden“ und „Mitarbeiter gewinnen“ mit dem Arbeitgeber in Kontakt. So ist es bei der ersten Phase entscheidend sowohl diejenigen zu überzeugen, die aktiv eine Stelle suchen als auch die passiv Suchenden. Das gelingt auf vielen Wegen: Lassen Sie zum Beispiel Interessierte auf Karrieremessen mit VR-Videos in Ihre Arbeitswelt eintauchen oder kommunizieren  Sie Ihren USP als Arbeitgeber durch Artikel, Interviews & Co. in der Presse.

Zum zentralen Härtetest für die Arbeitgebermarke kommt es beim Bewerbungsprozess („Mitarbeiter gewinnen“). Hier wird sie erstmals einem Realitätscheck unterworfen: Wie schnell reagiert die HR-Abteilung auf den Eingang der Bewerbung? Wie verläuft die Kommunikation? Wie empfinde ich die Atmosphäre beim ersten Termin im Unternehmen?

Nehmen wir als Beispiel das Vorstellungsgespräch: Transparenz ist ein zentraler Wert Ihrer Employer Brand? Dann lassen Sie das erste Gespräch mit einem Bewerber nicht nur den Chef führen, sondern ermöglichen Sie auch den Austausch mit potenziellen neuen Kollegen.

 

Internes Employer Branding: Leben Sie Ihre Arbeitgeberwerte!

Auch in der Phase der Mitarbeiterbindung sollte ein kontinuierliches Markenerlebnis geschaffen werden. Besonders wichtig: Die Employer Brand muss als authentisch wahrgenommen werden. Denn nur dann tritt der gewünschte Effekt ein, dass Mitarbeiter sie nicht als leere Marketinghülse empfinden, sondern sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Auch beim internen Employer Branding lassen sich drei Touchpoints definieren:

  • Eintritt (Onboarding),
  • Beitritt (Integration ins Unternehmen) und
  • Austritt (Verlassen des Arbeitgebers).

 Hierfür gibt es eine Vielzahl an Maßnahmen, um die Arbeitgebermarke erlebbar zu machen. Ein Beispiel unter vielen: Setzen Sie im Onboarding-Prozess eine „Welcome-App“ mit interaktivem Content zum Unternehmen ein. Was  bei allen Maßnahmen nicht außer Acht gelassen werden darf: Die Werte, die Sie als Arbeitgeber auszeichnen, müssen auch täglich gelebt werden – nur so ist eine Arbeitgebermarke authentisch, wirkt nachhaltig und macht Mitarbeiter zu begeisterten  Botschaftern.

Sie überzeugen Ihre Kandidaten nicht oder neue Mitarbeiter sind von der Unternehmensrealität enttäuscht? Teilen Sie uns Ihre Herausforderungen mit!

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Maren Pudimat

Maren Pudimat

Account Manager bei Maisberger GmbH
Bei Maisberger hat Maren Pudimat ihre Leidenschaft fürEmployer Branding entdeckt. Ihr Anspruch ist es, Arbeitgebermarken durch spannenden Content erlebbar zu machen.Die neue Arbeitswelt und Weiterbildung 4.0 sind weitere Themen, die sie begeistern und mit denen sie sich täglich auseinandersetzt. Was ihr sonst noch gefällt: Literatur, München und Sommerabende am See.
Maren Pudimat