Social Selling im B2B ist einfach – Jeder Vertriebsmitarbeiter, der Social Media Kanäle nutzt um mit potentiellen Kunden zu kommunizieren und zu interagieren, betreibt bereits Social Selling. Also warum schalten wir dieses bereits bestehende Potential nicht noch weiter frei und stellen Social Selling auf professionelle Füße und integrieren es dauerhaft in unseren Content Marketing Mix?

Social Selling – Meine Top 3 Benfits!

  1. Keine Cold Calls mehr!
    Social Selling im B2B reduziert Cold Calls oder schafft sie im besten Fall gleich ganz ab. Social Selling bietet die einfache Möglichkeit über soziale Netzwerke wie LinkedIn und XING in eine echte Interkation mit dem potentiellen Kunden zu treten. Kommentare auf Postings oder Tipps zu Problemlösungen die potentielle Kunden haben, bauen sofort ein Vertrauen auf, das über Cold Calls sehr schwer zu erreichen ist.
  1. „Low Hanging Fruits“ ernten
    Oft sind Produkte im B2B Umfeld erklärungsbedürftig und manchmal sind Interessenten sogar ein klein bisschen verwirrt ob der vielen Möglichkeiten die sich bieten. Licht ins Dunkle bringt meistens eine eingehende Internetrecherche – oft werden Business Groups auf LinkedIn genutzt um konkrete Fragen zu stellen, die Klarheit in die Entscheidung bringen sollen.Wer als Vertriebsmitarbeiter jetzt richtig vernetzt ist und die Augen offen hat, kann sofort zur Hilfe eilen und mit passgenauen Antworten Hilfe anbieten, die potentielle Kunden auf Corporate Pages oft nicht finden. Schon ist man dem Abschluss einen Schritt näher!
  1. Kundenbindung
    Social Selling bietet die Möglichkeit mit bereits bestehenden Kunden ganz einfach in Kontakt zu bleiben, ohne sie während des meist stressigen Arbeitstages zu stören. Kein Anrufen wegen neuer Produktfeatures oder dem Wunsch nach Up-oder Cross-Selling – auch das „Ich wollte mich mal wieder in Erinnerung rufen“ sollte man ab sofort eleganter lösen!
  • Postings des Kunden liken
  • Gute Inhalte teilen
  • oder auch mal einen Kommentar mit einem weiterführenden Link weiterhelfen
    ACHTUNG: Zu Punkt 3, das funktioniert nur, wenn man auch etwas Gutes anzubieten hat.Link zum Blogbeitrag Social Media in B2B

Social Selling braucht Unterstützung von Kommunikation und Marketing

Die ganze „Last“ eines erfolgreichen Social Selling Programms darf nicht allein auf den Schultern der Vertriebsmitarbeiter liegen. Kommunikations- und Marketingabteilungen können und müssen maßgeblich zum Erfolg beitragen:

  • Guidelines and How To´s wie man gute Social Media Postings schreibt, und wie man sich in der Interaktion auf Social Media Platformen maximal professionell verhält.
  • Ein paar gute Postings pro Woche zu den letzten Produktneuheiten oder Unternehmensnews, die man nur noch personalisieren muss – spart viel Zeit und hilft sichtbar zu bleiben.
  • Eine Plattform zur Verfügung stellen, auf der sich die Social Seller ihre Infos und Inhalte abholen können und von anderen erfolgreichen Methoden lernen können. Gemeinsam erreicht man mehr.
  • Wichtig: Ein Vorbild sein – und selbst aktiv innerhalb der sozialen Netzwerke sein. Mit gutem Beispiel voran gehen und Kollegen motivieren mitzumachen.

Grundvoraussetzungen – Das Social Selling Starter Kit

5 Dinge ohne die kein Social Selling Programm an den Start gehen sollte:

  • Aktuelle und gepflegte Social Media Profile – hier im Notfall Hilfe anbieten
  • Social Media Guidelines – die Unternehmensmarke muss geschützt sein
  • Eine Liste mit potentiellen Kunden und Influencern die man angehen kann
  • Technologische Unterstützung – Tools machen das Leben definitiv einfacher
  • Gute Inhalte – wahrscheinlich die wichtigste Säule

Social Selling – Nur so gut wie seine Inhalte

Social Selling - So geht´s

Lassen Sie uns über Ihre Inhalte sprechen…

Klaus Daidrich

Klaus Daidrich

Account Director bei Maisberger GmbH
Klaus Daidrich ist Teamleiter der Digital Services Unit bei Maisberger und erfahrener Experte für digitales Marketing mit einer ausgeprägten Leidenschaft für die Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationskampagnen. Er denkt strategisch, leistungsorientiert, praxisnah und sieht seine größten Stärken in: Leadgenerierung, Cross-Channel-Marketing, Marketingautomatisierung, E-Mail-Marketing, digitaler Analytik und der Usability von Webprojekten.
Klaus Daidrich