Morgens länger schlafen, kein lästiges Pendeln ins Büro, selbstgekochtes Essen – Arbeiten im Homeoffice hat definitiv seine Vorteile, auch wenn in aktuellen Zeiten von „Social Distancing“ dem einen oder anderen sicherlich der persönliche Kontakt zu den Kollegen und Kunden fehlt. Aber die Arbeit von zuhause aus bringt auch Stolpersteine und Herausforderungen mit sich, deren man sich oftmals erst nach einigen Tagen oder Wochen bewusst wird. Das fängt mit dem „Nicht abschalten können“ an und geht – im Extremfall – bis hin zur totalen Verwahrlosung.

Damit Sie nicht enden wie Tom Hanks in Cast Away, finden Sie im Folgenden ein paar Tipps, wie Sie die Homeoffice-Zeit souverän überstehen.

Maisberger Checkliste: Sicher und professionell im Homeoffice

  • Richten Sie sich einen festen Arbeitsplatz ein – das sorgt für eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben und hilft, am Ende des Arbeitstages abzuschalten.
  • Lernen Sie, abzuschalten – und erliegen Sie nicht der Versuchung, nach Feierabend nochmal an den Arbeitsrechner zu gehen. Das würden Sie nämlich sonst auch nicht machen.
  • Seien Sie kommunikativ – und nutzen Sie sämtliche Collaboration-Lösungen, die Ihnen Ihr Arbeitgeber zur Verfügung stellt. Dazu gehört auch, dass Sie von sich aus auf Ihre Kollegen zugehen und – zumindest virtuell – den Kaffeeklatsch pflegen.
  • Seien Sie ordentlich – und werden Sie nicht zum Daten-Messy. Das gilt vor allem dann, wenn Ihr Unternehmen noch mit VPN-Verbindungen zum Firmennetzwerk arbeitet. Denn gerade wenn keine durchgehende Verbindung zum Server besteht, neigt man dazu, Dateien lokal abzuspeichern – und in der Folge die Synchronisierung zu vergessen. Dies führt schnell zum Chaos, wenn unterschiedliche Dateiversionen kursieren und niemand mehr weiß, was denn nun der aktuellste Stand ist.
  • „Dress for the job“ – was auf den ersten Blick nach einer Platitüde klingt, hilft, geistig zwischen Arbeit und Freizeit zu trennen. Wer in der Jogginghose am Arbeitsplatz sitzt, befindet sich in einem anderen Geisteszustand als jemand, der beispielsweise Jeans und Poloshirt trägt. Das heißt jetzt nicht, dass im Homeoffice unbedingt Business Casual an der Tagesordnung sein muss. Aber die komplette Verwahrlosung sollte dennoch nicht Einzug halten – schließlich gibt es ja auch immer noch Webcams 😉.

Sie werden sehen, wenn Sie sich an diese Tipps halten, funktioniert das Arbeiten im Homeoffice reibungsloser als gedacht – egal, wie lange es tatsächlich noch dauert.